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BUND in Rosbach


Liebe Besucher unserer Homepage,

der BUND Ortsverband Rosbach vor der Höhe möchte sich Ihnen vorstellen.

Auf unserer Homepage wird immer einiges Aktuelles über uns zu lesen sein. Wir werden von Aktionen berichten und auf kommende Termine hinweisen. Seien Sie gespannt - und schauen Sie doch öfters mal bei uns herein!!!

Schreiben Sie uns, wenn Sie Anregungen, Ideen, Fragen usw. haben - an info@bund-rosbach.de.

Ihr BUND OV Rosbach vor der Höhe


Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. ist entsprechend §3 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes eine vom Bundesumweltamt anerkannte Umwelt- und Naturschutzvereinigung

Gerd Joachim wurde von der Stadt Rosbach für seine 30jährige ehrenamtliche Tätig im Umwelt- und Naturschutz als verdientes Vereinsmitglied geehrt (Bild: U. Steib)

Informatives:

Neu: Interessententreffen am Amphibienschutzzaun

Interessierte waren in Rosbach eingeladen, sich an Ort und Stelle mal die Arbeit der Amphibienschützer, die sich zwischen Februar und April überall engagieren und die Amphibien von einer Straßenseite auf die andere bringen, anzuschauen und mitzumachen.

7 Erwachsene und 7 Kinder trafen sich am 17.03.2019 mit Uwe Steib (BUND Rosbach) am Amphibienschutzzaun an der L3352 zwischen Rodheim und Rosbach. Ihnen wurde erkärt, was die Amphibienschützer so machen, wie die unterschiedlichen Amphibienarten, die gefunden werden, bestimmt werden und vieles, vieles mehr. Auch die Geschichte des Schutzzauns, der immer moderner wurde, erzählte Uwe Steib in einem kurzen Bildervortrag auf einem Laptop. Im Anschluss kontrollierten alle gemeinsam mit Taschenlampe, Warnweste und Eimer bewaffnet den Schutzzaun und konnten das gerade Erfahrene praktisch umsetzen. Das Sammelergebnis wurde notiert und geht in die Gesamtstatistik mit ein. Drei Teilnehmerinnen erklärten danach ihre Bereitschaft, regelmäßig an den Kontrollgängen teilzunehmen. (US)


Neu: Event "Sauberhaftes Rosbach"

Am 16.03.2019 fand das Event Sauberhaftes Rosbach, zu dem die Stadt Rosbach einlud und an dem schon seit vielen Jahren viele Vereine, Kindergärten, die Naturschutzverbände natürlich und viele weitere Organisationen teilnehmen. Gemeinsam wird in der gesamten Gemeinde Rosbach der Müll gesammelt.

Das Event Sauberhaftes Rosbach fand zwischen 9:00 - 12:00 Uhr statt. Am Ende gab es ein zentrales Treffen auf dem Rosbacher Bauhof, wo es um 12:00 Uhr einen kleinen, kostenlosen Imbiss gibt.

Vier BUND-Aktive hatten sich die Patenstreuobstwiese in Rodheim und die Umghebung vorgenommen und mehrere Säcke Müll zusammengesammelt. (US)


Neu: Ehrung für Gerd Joachim

Gerd Joachim ist seit dem 15.03.2019 der Dritte im BUNDe, der neben Edith Schütte (2015) und Uwe Steib (2017) von der Stadt Rosbach für seine ehrenamtliche Tätigkeit im Umwelt- und Naturschutz als verdientes Vereinsmitglied ausgezeichnet wurde.
Gerd Joachim ist 2019 seit 30 Jahren im BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland). Als Gymnasiallehrer für Biologie brachte er optimale Voraussetzungen für die ehrenamtliche Arbeit im BUND mit. Nachdem er viele Jahre als Beisitzer dem erweiterten Vorstand des BUND Ortsverbands angehörte, übernahm er 1998 den Vorsitz des Ortsverbands. 2004 wurde die Struktur des Vorsitz in einen Vorsitzendenrat geändert, in dem er den Posten eines der drei Ratssprecher bis 2014 übernahm. Neben den vielseitigen Arbeiten als Vorsitzender und Vorsitzendenratssprecher, war er u.a. als Delegierter im Kreis und Land Hessen, in der Jugendarbeit, im Amphibienschutz und bei fachlichen Stellungsnahmen für den Ortsverband aktiv. Obwohl Gerd Joachim 2008 aus Rosbach wegzog und nun auch Projekte in seiner neuen Heimat unterstützt, hält er bis heute die Treue zum BUND Ortsverband Rosbach und steht als Vorstandbeisitzender zu vielen Themen fachlich und in der Jugendarbeit dem Ortsverband immer mit Rat und Tat zur Seite. 2019 wurde er zum Beisitzer im BUND Kreisverband Wetterau gewählt. (US)

Neu: Amphibienwanderung 2019 hat begonnen

"Kröten auf der Straße" heißt es seit dem 03.03.2019 wieder. Wer da an Geld denkt, irrt.

Die Amphibienwanderung 2019 an der L3352 zwischen Rodheim und Rosbach hat seit Sonntag, dem 03.03.2019 angefangen - die erste Erdkröte siehe oben. Allabendlich sind nun wieder Amphibienschützer der beiden Umweltverbände BUND und NABU aus Rosbach und Bürger der Stadt Rosbach ehrenamtlich unterwegs und sammeln die wartenden Amphibien am Zaun ein, um sie sicher auf die andere Straßenseite zu bringen. Neue Helfer sind herzlich willkommen.

Was aktiver Artenschutz bedeutet, wie die Amphibienschützer arbeiten, wie die unterschiedlichen Amphibienarten, die gefunden werden, bestimmt werden und vieles, vieles mehr können Interessierte seit 20 Jahren jedes Jahr am Amphibienschutzzaun zur Abenddämmerung (ab ca. 18:30 Uhr) selbst erleben.

Zum Treffen am Zaun für Groß und Klein ist eine Anfrage/Voranmeldung notwendig bei Uwe Steib (BUND) unter amphibienschutz@bund-rosbach.de oder unter der Tel.-Nr. 0179-3546169. Der Termin am Zaun findet nur bei für Amphibien optimalem Wetter statt - Temperaturen über 5°C und mindestens feucht. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Benötigt werden Warnweste für jeden, Taschenlampe und Eimer. Kinder müssen mindestens 6 Jahre alt sein und dürfen nur in Begleitung eines Elternteils dabei sein. (US)


Neu: Mitgliederversammlung am 20.03.2019

Der BUND Rosbach lädt am 20.03.2019 fristgerecht zur jährlichen Mitgliederversammlung um 20.00 Uhr in das alte Rathaus, Homburger Straße 2 in Oberrosbach ein.

Tagesordnungspunkte:

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Vortrag Protokoll (außerordentliche Mitgliederversammlung 2018)

3. Berichte
a) Jahresbericht 2018
b) Kassenbericht 2018
c) Bericht der Kassenprüfer

4. Aussprache zu den Berichten

5. Entlastung des Vorstandes

6. Beschlüsse über Satzungsänderungsanträge

7. Beschlüsse über Sachanträge

8. Sonstiges/Termine


Neu: Gemeinsames Patenbaumschneiden

Am 24.02.2019 gab es auf der Patenstreuobstwiese in Rodheim das erste Mal ein gemeinsames Patenbaumschneiden. Viele Paten nutzen an dem Tag bei tollem Wetter die Möglichkeit, ihre Bäume zu schneiden, sich untereinander auszutauschen (auch Material), sich gegenseitig zu unterstützen und den Einsteigern Mut zu machen. Rund 15 Paten mit Partnern und ihren Kindern gingen den Bäumen an die Äste. Mancher holte sich bei den anderen noch Tipps oder übernahm noch weitere Patenschaften. Mitgebrachter Apfelwein, Säfte und Kuchen rundeten die Veranstaltung ab. Interessant war zu beobachten, wie viele unterschiedliche "Schnittvarianten" angewendet wurden. Wie man richtig schneidet, konnte man vorher an mehreren Winterschnittlehrgängen aus den Vorjahren oder dieses Jahr in Rodheim, Karben und Wetzlar lernen.  Die Vorstandsmitglieder des BUND Rosbach Susanne Schneider und Uwe Steib waren von dem Event, welches Patin und BUND-Mitglied Regine Müller im Vorfeld vorgeschlagen hatte, und der Beteiligung begeistert - Wiederholung nicht ausgeschlossen.

Die Patenwiese in Rodheim ist eine Ausgleichsmaßnahme der Stadt Rosbach und dem Wetteraukreis. Der BUND Rosbach vermittelt seit ca. 2013 über 200 Bäume mit Erlaubnis der Stadt Rosbach und dem Wetteraukreis an interessierte Bürger*innen, die eine Patenschaft übernehmen wollen - dazu gehört die Baumpflege und die Ernte. Interessierte können sich melden bei obstbaumpatenschaft@bund-rosbach.de.

Die Paten und der BUND Rosbach werden dieses Jahr gemeinsam wieder ein Osterfeuer auf der Patenstreuobstwiese anbieten. Mehr über den BUND Rosbach unter www.bund-rosbach.de

Am 23.03.2019 hatten Mitglieder des BUND Rosbach und Baumpaten ihr Knowhow zum Baumschneiden auf dem Schnittlehrgang der IG Streuobst in Karben nochmal aufgefrischt. (US)


Besuch VeggieWorld

Schon 2018 besuchte der BUND Rosbach die VeggieWorld und damit auch die Kamerad*innen an dem dort vertretenen BUND-Stand. Am 09.02.2019 gab es in Wiesbaden ein freudiges Wiedersehen am Stand - mit vielen interessanten und symphatischen Gesprächen. Eventuell ist sogar ein kleines gemeinsames Projekt geplant. (US)


Mehrweg statt Einweg - schon ab 2019 - Antrag abgegeben

Die beiden Natur- und Umweltverbände BUND und NABU in Rosbach setzen sich 2019 gemeinsam noch intensiver dafür ein, den Plastikverbrauch in den Haushalten, auf Festen und Veranstaltungen, in den Supermärkten und auf Wochenmärkten konsequent und nachhaltig zu reduzieren. Der Verzicht auf Plastik-Einwegartikel wäre ein gelungener Anfang.
Die Naturschutzverbände fordern die  Bürgerinnen und Bürger, die Vereine, Organisationen und die Gemeinde Rosbach im eigenen Interesse auf, schon 2019 generell  Mehrwegverpackungen  zu verwenden. Solange es bei kompostierbarem Einweg noch Optimierungsbedarf wegen der sehr langen  Zersetzungsdauer in den Kompostieranlagen gibt, ist Mehrweg der einzige nachhaltige Weg, um den Plastikmüll zu verringern.
Die Natur- und Umweltverbände werden 2019 dafür eintreten, dass die Verwendung von Alternativen zu Plastik-Einwegartikeln zur Auflage für Veranstaltungen in Rosbach wird - am 05.02.2019 wurde der Antrag dazu bei der Stadt abgegeben. Ein großer Dank an die Vereine und Veranstalter, die dies schon jetzt vorbildlich umsetzen - z.B. durch den Einsatz von Spülmobilen. Die Hoffung ist da, dass viele Bürgerinnen und Bürger im neuen Jahr diesem Vorbild folgen.(US)

Besuch des OV Karben beim 9. Hobbykelterer-Wettbewerb

Vertreter des BUND Rosbach besuchten am 26.01.2019 den mit viel Liebe voUlrike Loos und ihrem Mann (BUND Karben) jährlich organisierten BUND-Wettbewerb für Hobbykelterer - diesmal die 9. Auflage. Eine schöne Veranstaltung mit toller Stimmung. (US)


BUND Rosbach beim Schnittkurs des OGV Rodheim

Nach dem Sommerschnittlehrgang im Jahr 2018 waren auch Obstbaumpaten zu dem Winterschnittkurs des Obst- und Gartenbauverein (OGV) Rodheim am 18./19.01.2019 eingeladen - ein Abend Theorie und dann ein Vormittag Praxis. Weitere Zusammenarbeit ist geplant. (US)


Neujahrsspaziergang mit dem KV Hochtaunus

Am  5. Januar 2019 war der  BUND Rosbach zum Neujahrsspaziergang des BUND KV Hochtaunus eingeladen worden - mit anschließendem gemütlichen Beisammensein. (US)


Weihnachts-Schrottorchester der Natur-Scouts am 08.12.2018

Natur-Scouts bauten und präsentierten ihr erstes Schrottorchester

Beim letzten Event der Natur-Scouts des BUND Rosbach für dieses Jahr trafen sich am 08.12.2018 Kinder zwischen 6-13 Jahren, um aus Schrott und Müll fantasievolle Musikinstrumente zu basteln.

Dagmar Mulder-Koppehl, Musikpädagogin, BUND-Aktive und Leiterin des Events, stimmte die Gruppe zu Beginn mit ein paar Liedern, begleitet durch ihr Akkordeon, musikalisch auf das Event-Thema ein.

Dann wurde losgebastelt. Die Betreuer Susanne Schneider und Uwe Steib vom BUND Rosbach gaben Hilfestellung, gerade dann, wenn es ums Festhalten oder kleine Ratschläge ging. Überrascht haben die Kinder durch ihre sehr kreative Art und Weise, wie sie die Aufgabe, aus dem vorhandenen Material Instrumente zu basteln, eigenständig lösten. Als die Instrumente aus Schuhkartons, Plakatrollen, alten Schrauben und Nägeln, Plastikeimerchen, Holzresten, Gummis uvm. fertig waren, ging es los.

Die Kinder übten das Spielen von Liedern, wie „Wir sind ein Schrottorchester“, und - passend kurz vor dem 2. Advent -  von Weihnachtsliedern. Diesmal durften die Eltern 30 Minuten früher hinzukommen, um das 1. Schrottorchester zu bestaunen, und waren zum Mitsingen eingeladen. Vincent Krauss präsentierte noch ein Solo auf seiner Gitarre – zu Kerzenschein und Gebäck. (US)


Waldspaziergang der Natur-Scouts mit  Eseln am 10.11.2018

13 Natur-Scouts des BUND Rosbach (Kinder zwischen 6-13 Jahren) trafen sich am 10.11.2018 mit ihren Betreuern Susanne Schneider und Uwe Steib, um gemeinsam einen Waldspaziergang durch den Rosbacher Wald zu machen. Sie wollten schauen, wie sich der Wald im Herbst auf den Winter vorbereitet.  Der Start war am Stall am Waldrand, in dem Annemarie Bank-Lauer vier Esel beherbergt. Die Kinder erfuhren viel über das Thema Esel – über die Rasse, Haltung und Fütterung. Die sehr genügsamen Tiere, die aber auch ihren Kopf durchsetzen möchten – gerade, wenn es um leckeres Gras zu fressen geht, ließen sich geduldig putzen. Denn Fellpflege incl. Massage mag jeder Esel. Auch die Hufpflege wurde professionell vollzogen. Im Anschluss wurden die Esel auf dem Spaziergang einfach mitgenommen. Jeder durfte mal ein Tier führen.

Im Wald vermittelten die BUND-Betreuer – gespickt mit Spielen, warum die Laubbäume im Herbst so ein buntes Blätterkleid tragen, bevor sie ihre Blätter verlieren. Auch Früchte der Bäume wurden am Boden aufgesammelt und gedeutet – aus einer Haselnuss wurde dann richtigerweise eine Eichel, beides Nussfrüchte. Wie wichtig der Tastsinn ist, mussten die Kinder feststellen, als es darum ging, selbst gesuchte handgroße Objekte aus dem Wald, wie unterschiedliche Blätter, Moos, Eicheln, usw.  ohne hinzuschauen, zu erfühlen. Eine riesen Gaudi, auch wenn das Wetter dann langsam in leichtes Nieseln umschlug, wovon sich aber niemand wirklich beirren ließ: Mütze auf – fertig. Nach drei Stunden – kurz bevor es richtig dunkel wurde, ging es wieder heim. Bis zum nächsten Mal! (US)


BUND besucht Grube Messel

Am 28.10.2018 lud der BUND Bad Vilbel zu einer Führung durch die Grube Messel ein. Der BUND Rosbach folgte der Einladung - wie auch weitere BUND Ortsverbände. Aufgrund der hervorragenden Qualität der in der Grube Messel geborgenen Fossilien aus dem Eozän wurde sie 1995 zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannt. In einer zweistündigen Führung durch den stillgelegten Ölschiefer-Tagebau erfuhren die Besucher u.a. viel über die Entstehung und die Geschichte der Grube bis heute. Was nur wenige wissen ist, dass es diese einmalige Grube nicht mehr geben würde, wenn sich nicht Bürgerinitiativen, der BUND Darmstadt mit seiner ersten Demonstration, die Grünen und Senckenberger Forscher zum Erhalt dieser einmaligen, historisch wertvollen Grube eingesetzt hätten. Denn es war 1970-1990 angedacht, die Grube als Mülldeponie zu mißbrauchen. Schon 1876 wurde bei Beginn des Abbaus von Ölschiefer aus der Grube Messel, um Öl zu gewinnen, ein Alligatorenskelett gefunden. Es folgten noch viele weitere bemerkenswerte Funde z.B. die beiden frühen Pferdeartigen Lebewesen Propalaeotherium und Eurohippus und der Kranichvogel Messelornis cristata sowie Darwinius masillae („Ida“), ein früher Primat. Die kurzweilige Führung beinhaltete viele spannende Highlights und Geschichten. Auch der Artesische Brunnen mitten in der Grube Messel beeindruckte Edith Schütte und Uwe Steib (beide BUND Rosbach) sehr. Die Grube Messel ist ein Besuch allemal wert.(US)

Apfelfest der Obstbaumpaten am 03.10.2018

Den Tag der Deutschen Einheit nutzen die Aktiven des BUND Ortsverband Rosbach, um mit den Baumpat*innen und weiteren Interessierten ein Apfelfest auf der Pat*innenstreuobstwiese in Rodheim zu feiern. Bei schönem Wetter ernteten rund 14 fleißige Familien ihre Apfelbäume – jede*r, auch die Kinder, half tatkräftig mit. Die gute Laune war offenbar so ansteckend, dass einige Interessierte spontan an diesem Tag eine Patenschaft für einen oder mehrere Bäume übernahmen und diese sogleich beernteten. Die Ernte wurde noch vor Ort von Susanne Schneider (BUND Rosbach) gewogen und in große Kisten der „Roten Pumpe“, einer Lohnkelterei aus Nieder-Mörlen, verladen. Über 1.200 Kilogramm Äpfel kamen zusammen, die zu Saft gepresst wurden. Neben der Ernte hatten Baumpat*innen und Besucher*innen die Gelegenheit, sich über heimische Obstsorten zu informieren, zu fachsimpeln und sich am von den Pat*innen selbst zusammen gestellten, leckeren Picknick-Buffett zu stärken. Die Kinder stellten unter fachkundiger Anleitung von Gerd Joachim (BUND Rosbach) mit der Handkelter selbst Most her. Begeistert wurden dazu mit Lotte Zessin und Edith Schütte (beide BUND Rosbach) Äpfel geschnitten, durch den Häcksler gejagt und schließlich mit viel Muskelkraft gepresst. Heraus kam bester Süßer von gesunden, vollkommen ökologisch angebauten Äpfeln, der so gleich von allen getestet wurde. In einer wohl verdienten Pause verkündete Vorsitzender Uwe Steib (BUND Rosbach) dann schließlich das mit Spannung erwartete Ergebnis der Sortenbestimmmung von zehn ausgewählten Apfelbäumen, die einige Pat*innen in Auftrag gegeben hatten – möglich machte dies die kürzliche Teilnahme von zwei BUNDlern an einem Sortenbestimmungsseminar. Neben dem Namen des Apfels gab es noch ein Infoblatt über dessen Besonderheiten wie Geschmack, Reifezeitpunkt und Verwendungsmöglichkeiten.

Hintergrund

Der BUND Rosbach vermittelt mit Erlaubnis der Stadt Rosbach auf einer städtischen Streuobstwiese in Rodheim, die eine Ausgleichsmaßnahme bildet, Patenschaften für zirka 200 Obstbäume. Zumeist Familien haben eine Patenschaft für einen oder mehrere Obstbäume übernommen. Interessierte können sich über obstbaumpatenschaft@bund-rosbach.de beim BUND Rosbach melden.

Streuobstwiesen sind neben einer Beerntung ein wichtiger Bestandteil unserer Landschaft, sie geben mit ihrem Mosaik an Strukturen und Mikroklimaten bis zu 7.000 Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Zudem sind sie ein wertvolles Kulturgut. Ihre Pflege und Erhalt ist sehr wichtig, um Tieren und Pflanzen in einer sonst meist intensiv genutzten Agrarlandschaft einen Rückzugsraum zu bieten. (SS)


Rosbach rollt - Aktionstag Europ. Mobilitätswoche mit Fahrradtour

Am 16.09.2018 fand von 11.00-17.00 Uhr der Europäischen Mobilitätstag in Rosbach statt. Neben Events auf dem Parkplatz an der Adolf-Reichwein-Halle in Rosbach gab es auch eine ca 18km lange Fahrradtour für die ganze Familie.

Der BUND Rosbach unterstützte dieses Event! Auf der Fahrradstrecke hatte ein 5köpfiges BUND-Team (E. Schütte, D. Muldner-Koppehl, L. Zessin, S. Schneider und U. Steib)  mit dem Schäferwagen einen Stempelpunkt übernommen - und teilweise alle Hände voll zu tun.  Jede(r) Radler*in konnte sich die Stempelkarte abstempeln lassen und bekam etwas zu trinken. Wer wollte, konnte auch noch einen Fragebogen zum Thema Mobilität ausfüllen. Als Dankeschön für die Teilnahme gab es ein BUND-Schlüsselband und einen kleinen Button "I love biking". (US)

Fledermaus-Exkursion im Rahmen des Rosbacher Forums

Der NABU Rosbach bot am 13. September 2018, 19.00 Uhr einen Fledermaus-Spaziergang im rahmen des Rosbacher Forums an. Frank-Uwe Pfuhl (Umweltwerkstatt Wetterau) führte über das Gelände der Wasserburg in Nieder-Rosbach und erklärte vieles Wissenswertes über die Fledermaus - u.a. wie groß sie sind und wie sie sich orientieren.

Das Rosbacher Forum, das getragen wird durch die Stadt Rosbach v.d.H. sowie den Naturschutzverbänden BUND und NABU, hat sich die Aufgabe gestellt Bürgerinnen und Bürger über Themen des Natur- und Umweltschutzes zu informieren und das Interesse an diesem Themenkreis zu fördern.

BUND auf Gemeindefest in Oberrosbach

Die evangelische Kirche Oberrosbach richtete am 26.08.2018 ihr Gemeindefest aus. Der BUND Rosbach wurde im Vorfeld gefragt, ob wir uns an der Veranstaltung mit unserem Schäferwagen präsentieren und einbringen möchten. Natürlich! Wir boten ein kleines Programm für Kinder und Infos für die Erwachsenen an.  Auch das Thema Wildkatze wurde vorgestellt, war doch die Wildkatzenexpertin Susanne Schneider anwesend. Bei der Lotterie der Kirchengemeinde konnte man eine exklusive Führung über den Wildkatzenlehrpfad am Winterstein gewinnen. (US)

Besuch Deponie Brandholz

Am Samstag, dem 18.08.2018 folgten BUND-Mitglieder aus Rosbach der herzlichen Einladung des BUND OV Wehrheim zum Besuch der Deponie Brandholz in Usingen. In einer zweistündigen Führung wurde die Deponie vorgestellt - auch der Bereich, in dem aus Bio-Masse Energie gewonnen wird. (US)

Ferienspiele am Teich am 19.07.2018

Am 19.07.2018 veranstalteten die Natur-Scouts des BUND Rosbach für Kinder zwischen 6-11 Jahren ihr traditionelles Ferienevent "Natur (er)leben am Teich" im Rahmen der Rosbacher Ferienspiele. 14 Kinder besuchten das 7-stündige Event mit vielen Aktionen, Spiel und (Wasser-)Spaß. Sie trafen sich mit den Natur-Scout-Betreuern in Nieder-Rosbach und machten sich auf einen halbstündigen Marsch Richtung Teich. Dort angekommen wurde erstmal ein Namens-Button gemalt mit einem ausgewählten Tiermotiv - so lernten sich die Kinder auch untereinander kennen. Die Betreuer hatten zwischenzeitlich drei Stationen aufgebaut, auf die sich die Kinder verteilten - nach ca. 45 Minuten wurde gewechselt.

Die Station "Natur-Küche" betreute Susanne Schneider. Sie bereitete mit den Kindern das vegetarische Mittagessen vor, mit Rücksicht darauf, wo die verwendeten Produkte herkommen, ob sie Bio-Produkte sind und/oder ob sie regional hergestellt wurden. Es wurden leckere Salate, Kräuterquark, Stockbrotteig und Obstsalat bereitet.

An der Station "Bio-Labor" nahm sich Gerd Joachim mit den Kindern das Teichgelände mit Kescher und Becherlupe aus biologischer Sicht vor: was wächst um den Teich herum und was lebt am und im Teich. Gefunden wurden u.a. zwei Schneckenarten: die weltweit verbreitete Schlammschnecke und die Algen vertilgende Posthornschnecke.

An der Station "Knoff-Hoff" entwickelte Uwe Steib mit den Kindern Vorgehensweisen, um sich im Gelände und auf Karten zurechtzufinden. Hilfsmittel, wie Sonne und Kompass, spielten eine Rolle - auch wie ein Kompass überhaupt funktioniert und warum - und wie man sich mit einfachen Mitteln einen Kompass selbst baut. Anschliessend ging es auf die Suche nach einem geeigneten Stock für das Stockbrotbacken. Mit Schnitzmesser wurden die Stöcke von ihrer Rinde befreit und vorsichtig angespitzt.

Mit dem Anzünden des Stockbrot-Feuers war die Mittagspause mit den selbstgemachten Leckereien und dem Backen von Stockbrot unter den aufmerksamen Augen von Edith Schütte eingeleitet. Im Anschluss stand Wasserspaß bei dem heißen Sommertag auf dem Programm. Die Kinder badeten und fuhren mit Surfbrett und Boot über den Teich. Auch die "Tagwächterin" Anna Silber, die die Zeit den ganzen Tag im Auge behielt und nach jeder vollen Stunde an der Sonnenuhr ein Strich zog, stürzte sich in Wasser. Endlich konnte sich Lotti, die kleine Mischlingshündin, von den liebgemeinten Kuscheleinheiten der Kinder "erholen". Mit zufriedenen Gesichtern auf allen Seiten ging es gegen späten Nachmittag auf den Heimweg. (US)

Ausflug zum Butzbacher Exerzierplatz am 14.07.2018

Der BUND Rosbach besuchte am 14.07.2018 eine gemeinsame Exkursion des BUND Butzbach, der Naturschutzinitiative Hamsterhelfer.de und dem NABU.

Kaum zwei Jahre ist es her, dass auf dem ehemaligen Butzbacher Exerzierplatz eine halboffenen Landschaft wiederhergestellt wurde. Mehr als 120 Tümpel wurden geschaffen, und in kürzester Zeit entstanden blühende Magerrasen und Feuchtwiesen. Mit ihnen kehren nun auch viele Insekten zurück, darunter Libellen, Heuschrecken und Tagfalter. So konnten Schmetterlinge, wie der Schornsteinfeger, Kaisermantel, Senf-Weißling, Kohl-Weißling, Sechsfleck-Widderchen (Blutströpfchen), Hauhechel-Bläuling, Schachbrett und Landkärtchen bestimmt werden. Auch Libellen, wie Hufeisen-Azurjungfer, Königslibelle, Vierfleck, Blaupfeil und Mosaikjungfer konnte man beobachten. Im Magerrasen hüpften Schrecken wie die Blauflügelige Ödlandschrecke und Goldschrecke herum. Auch Vertreter aus der Vogelwelt haben dort - wie Matthias Gall (Landschaftsökologe) auf der zweistündigen Führung erklärte - eine neue Heimat gefunden: der Neuntöter und der Baumpieper. Durch Beweidung mit Scottish Highlands und Galloways versucht man die Flächen als halboffene Landschaft zu erhalten. (US)

Waldspaziergang im Rahmen des Rosbacher Forums am 17.06.2018

Unter Leitung des 1. Stadtrates Heinz Sill ludt das Rosbacher Forum zum Waldspaziergang am Sonntag, 17. Juni 2018, ab 10:00 Uhr ein. Der Revierförster Michael Knebel moderierte den Waldspaziergang mit ca. 30 Teilnehmern. Da die Entwicklung des Rosbacher und Rodheimer Waldes eng mit den geschichtlichen Abläufen verknüpft ist, hat Dr. Karsten Brunk vom Rodheimer Geschichts- und Heimatverein (RGHV) und Mitglied im BUND Rosbach außerdem an Ort und Stelle auf die historischen Gegebenheiten aufmerksam gemacht.

Das Rosbacher Forum, das getragen wird durch die Stadt Rosbach v.d.H. sowie den Naturschutzverbänden BUND und NABU, hat sich die Aufgabe gestellt, Bürgerinnen und Bürger über Themen des Natur- und Umweltschutzes zu informieren und das Interesse an diesem Themenkreis zu fördern.


Ausflug ins Naturschutzgebiet Mönchbruch am 16.06.2018

Gemeinsam mit dem BUND OV Wehrheim machte der BUND OV Rosbach am 16.06.2018 einen Ausflug zum Naturschutzgebiet Mönchbruch. Katrin Willkomm vom BUND Wehrheim übernahm die Führung durch das tolle Naturschutzgebiet. Der Mönchbruch ist mit 937 ha Ausdehnung das zweitgrößte Naturschutzgebiet und eines der letzten großen Feuchtgebiete in Hessen. Der aus Sand, Lehm und Kies bestehende Boden erinnert daran, dass hier irgendwann mal der Main floss. Der Grundwasserspiegel ist sehr hoch, Gräben, Sümpfe und Bruchwälder prägen das Bild. Im Mönchbruch sind zirka 540 Pflanzenarten nachgewiesen - davon sind 60 vom Aussterben bedroht. Die extensiv und ohne Düngung bewirtschafteten Mönchbruchwiesen bilden einen Rückzugsort für seltene Vogelarten wie Neuntöter, Schwarzmilan, Eisvogel und Mittelspecht. Mindestens sieben Fledermausarten (u. a. Wasserfledermaus und Bechsteinfledermaus) wurden nachgewiesen. Auch den Hirschkäfer findet man hier. Gestört wird die natürliche Atmosphäre allerdings durch den Lärm der minütlich startenden Flugzeuge des angrenzenden Frankfurter Flughafens.

Der gemeinsame Ausflug der beiden Ortsverbände ist nur ein Weg des neuen Vorstands in Rosbach. Man will mehr auch mit benachbarten Ortsverbänden und weiteren Naturschutzgruppen zusammenarbeiten, sich ergänzen und austauschen. Weitere gemeinsame Events sind geplant. (US)


4. Solarmodellauto-Rennen am 15.06.2018

Das mittlerweile 4. Solarmodellauto-Rennen der Natur-Scouts des BUND Rosbach fand am 15.06.2017 in Rosbach statt. 10 Kinder – darunter auch ein Mädchen – starteten mit ihren Modellen bei optimalen Wetterverhältnissen – die Sonne schien ausreichend. Die Teilnahme am Rennen war kostenlos. Zu gewinnen gab es Pokale für die ersten Drei und Sachpreise – auch für das schönste Modell gab es einen tollen Sachpreis.

Die letzten Modelle wurden noch kurz vor dem Start um 15:30 Uhr in Windeseile fertiggestellt. Der Organisator Uwe Steib (BUND) begrüßte alle Teilnehmer und die Zuschauer, erklärte kurz die Spielregeln und bildete zwei Gruppen, in denen jeder gegen jeden antrat. Gerd Joachim (BUND) überprüfte die Startvorbereitungen der Teilnehmer, bis Edith Schütte und Susanne Schneider (beide BUND) die Rennen anpfiffen. Im Ziel stand Alexandra Agel (Jugendarbeit Rosbach) und schaute genau, wer als erstes die Ziellinie überfuhr. Nach der Vorrunde starteten die Erst- und Zweitplatzierten nochmal gegeneinander. Letztendlich wurde noch um Platz 3 und Platz 1 angetreten. Der Gewinner des diesjährigen 4. Solarmodellauto-Rennens wurde Benedikt Horn, auf dem zweiten Platz kam das einzige Mädchen – Mariella Schreyer und Platz 3 belegte Ansgaar Lundquist aus den USA. Das schönste Modell präsentierte Daniel Diepolder mit seiner „Rennschnecke“.

Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde und durfte sich über eine von Christina Schön gesponserte Waffel an ihrem Stand auf dem Bauernmarkt freuen. Ein großer Dank geht an die vielen Zuschauer, die die Teilnehmer hervorragend unterstützen und motivierten, und auch an die Jugendarbeit Rosbach, in deren Räumlichkeiten eine Woche zuvor eine Solarmodellauto-Bastelstunde stattfinden konnte.

Der Termin für das 5. Solarmodellauto-Rennen ist voraussichtlich am 14.06.2019. (US)


Neuer Vorstand

Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 30.05.2018 standen unter anderem Neuwahlen auf der Tagesordnung. Der Ortsverband hat einen neuen Vorstand gewählt:

Den Vorsitz übernimmt Uwe Steib, stellvertretende Vorsitzende ist Edith Schütte, Schatzmeisterin wurde Susanne Schneider. Beisitzer wurden Dagmar Mulder-Koppehl und Gerd Joachim.

Der Vorstand bedankt sich für das Vertrauen, freut sich auf die Aufgabe und wünscht sich eine gute Zusammenarbeit. (US)

Natur-Scout-Event "Bienen und andere Insekten auf der Wiese"

Die Natur-Scouts (Kinder zwischen 6-13 Jahren) des BUND Rosbach besuchten am 26.05.2018 eine Veranstaltung der BI Waldpark Skiwiese in Bad Nauheim.

Das Beste kam zum Schluss: jedes Kind bekam zum Abschluss der Veranstaltung der BI Waldpark Skiwiese einen Bausatz für ein Bienenhotel überreicht! So leistet die BI Waldpark Skiwiese einen weiteren Beitrag gegen den Rückgang insbesondere der Wildbienen. Im letzten Jahr wurde schon ein Bienenhotel auf der Skiwiese errichtet, ferner ergriff die BI die Initiative hinsichtlich einer nachhaltigeren Bewirtschaftung der Skiwiese (Mahdzeitpunkt und Einschränkung der Düngung). Zurück zur Veranstaltung:  Ausgerüstet mit Fangnetzen und Becherlupen beobachteten die Kinder aus Bad Nauheim und die Natur-Scouts des BUND Rosbach die von ihnen im Gras vorsichtig gefangene Insekten aus nächster Nähe. Einige Wildbienen, ein paar wenige Schmetterlinge, Glanzkäfer, Wanzen und Hautflügler waren dabei. Jedoch musste genauer gesucht werden, um die Tierchen zu entdecken. Dass es sich nicht mehr um die Massen handelt, die früher anzutreffen waren, wurde schneller als erwartet klar. Die Gründe dafür sind inzwischen schon Kindern unter 10 Jahren bekannt: „Schädlingsbekämpfungsmittel“, von denen auch Nützlinge getötet werden,  und eine abnehmende Pflanzenvielfalt machen den Insekten das Leben zunehmend schwer. Das wirkt sich dann als nächstes auf die Vogelwelt sehr nachteilig aus. Sinnvolle Beiträge wie Bienenhotels und das Anlegen von Wildblumenwiese wurden spontan als Lösungsvorschläge genannt. 

Auf die Frage, wo die Wildbienen ihren Honig lagern, konnten die Unterschiede in den Lebensweisen zwischen Wild- und Honigbienen zusammengetragen werden. Dies ließ sich mit Hilfe einer von Honigbienen verlassenen Magazinbeute mit Brut- und Honigzarge eindrucksvoll vertiefen. In einigen Waben fand sich sogar noch Honig, an dem natürlich sofort eifrig genascht wurde. Auch über die Entwicklung und Aufbau eines Bienenstaates mit mehr als 30 000 Individuen, informierte Gerd Joachim, der die Veranstaltung leitete - unterstützt von Susanne Schneider und Uwe Steib (beide BUND), die versammelte Gruppe.

Neben den schönen Bausätzen der BI gab es noch Wildblumensamen und einiges Informationsmaterial vom BUND. Es war insgesamt ein Nachmittag, an dem viele spannende Zusammenhänge zur Sprache kamen und weitere kleine Schritte gegen das Bienensterben in die Wege geleitet werden konnten. Die riesengroße Motivation  der Kinder spürte man bis zum Schluss: Ein Mädchen wollte noch am gleichen Tag das Hotel zusammenbauen, damit möglichst schnell die ersten Bienen einziehen können. (GJ)


BUND Rosbach auf dem Blütenfest

Der BUND Rosbach mit seinem Schäferwagen war am 28.04.2018 im Rahmen des Blütenfestes beim Vereinsnachmittag dabei. Zwischen 14:00 bis 18:00 Uhr wurde Informatives zum Thema Schmetterlinge, Sonnenenergie uvm. präsentiert - für groß und klein.
Unter der Anleitung der BUNDaktiven Edith Schütte, Susanne Schneider, Gerd Joachim und Uwe Steib konnten Kinder basteln, malen, Buttons selbst erstellen und interessante Quiz lösen. Auch konnte man sich über die Arbeit des BUND informieren und wichtige Tipps, Themenflyer und Blüternsamen mit nach Hause nehmen.
Auf dem Stand gab es auch Solarmodellautos für das 4. Solarmodellauto-Rennen am 15.06.2018.  (US)


Laubwald - unser Wasserspeicher von morgen

Am 21.04.2018 fand in der Nähe des Rodheimer Wasserhochbehälters die diesjährige große Baumpflanzaktion für die ganze Familie statt. Veranstalter war Hessen Forst, BUND und NABU in Zusammenarbeit mit dem Magistrat der Stadt Rosbach v. d. Höhe. Rosbachs Wassermeister zeigte und erläuterte außerdem die Nutzung und Funktion des neuen Wasserhochbehälters vor Ort. Jörg Asbrand vom BUND Rosbach hatte den Shuttleservice ab 9:45 Uhr ab Parkplatz Supermarkt in Rosbach zur Pflanzaktion übernommen - und er ließ es sich auch nicht nehmen, ein paar Bäume zu pflanzen. Am Ende war die geplante Fläche von den Helfern komplett bepflanzt worden. (US)


Rosbacher Forum zum Thema "Wildkatze"

Zum Thema "Die Wildkatze - heimliche Bewohnerin unserer Wälder" fand am 09. April 2018 im Rahmen des Rosbacher Forums in der Wasserburg in Rosbach ein reich bebildeter, zweistündiger Vortrag statt. Nachdem Herr Sill in Vetretung der Stadt Rosbach ein paar aufschlussreiche Einführungsworte gesprochen hatte, gab er das Wort weiter an Uwe Steib vom BUND Rosbach. U. Steib begrüßte die Gäste, unter anderem Mitglieder der befreundeten NABU-Ortsgruppe, und die Referentin Susanne Schneider, Managerin Naturschutzprojekte des BUND Hessen und Projektkoordinatorin des Wildkatzenprojekts.

Über 25 Zuhörer lauschten den Ausführungen der Wildkatzenexpertin über die Biologie, der Lebensweise und den Lebensräumen der wilden Samtpfote und erfuhren, dass die Wildkatze nicht etwa eine weggelaufene Hauskatze, sondern ein Wildtier sei, das ein scheues und verborgenes Leben in unseren Wäldern führe. Strukturreiche Laubmischwälder mit Lichtungen und Waldrändern seien für die Wildkatze idealer Lebensraum, wo sie ihre Jungen großziehen könne. "Durch den Verlust ihrer Lebensräume und eine starke Bejagung war sie fast ausgerottet und konnte nur in wenigen Gebieten Hessens, wie dem Rheingau-Taunus oder dem Nordhessischen Bergland, überdauern. Dank umfangreicher Schutzmaßnahmen können sich die Bestände langsam wieder erholen und die Wildkatze breitet sich aus", berichtete Susanne Schneider. Damit sich die Wildkatze ihre Lebensräume zurückerobern und der genetische Austausch zwischen den Populationen aufrecht erhalten werden könne, sei zudem eine Vernetzung der Waldgebiete mit so genannten "grünen Korridoren" sehr wichtig.

Bereits seit 2004 setzt sich der BUND in seinem "Rettungsnetz Wildkatze" für einen Waldbiotopverbund ein. Die Wildkatze fungiert dabei als Leitart und steht als Stellvertreterin für viele weitere Tierarten wie Rothirsch, Fuchs oder auch die kleine Haselmaus. Doch auch heute lauerten noch viele Gefahren für die Wildkatze, sagte Susanne Schneider. Allen voran stünde die Zerschneidung der Landschaft durch Straßen und intensiv genutzte landwirtschaftliche Flächen. "Der Verkehrstod ist die häufigste Todesursache für die Wildkatze. Daher müssen Konfliktstellen an Straßen unbedingt durch Querungsmöglichkeiten entschärft werden", fordert die Expertin. Mit dem Aufruf, dass zum Schutze der Wildkatze und ihrer Lebensräume alle Interessensgruppen - Jäger, Naturschützer und Landwirte - zusammenarbeiten müssen, beendete die Referentin ihren Vortrag und gab den Raum frei für die Fragen des Publikums. (SS&US)

Das Rosbacher Forum, das getragen wird durch die Stadt Rosbach v.d.H. sowie den Naturschutzverbänden BUND und NABU, hat sich die Aufgabe gestellt Bürgerinnen und Bürger über Themen des Natur- und Umweltschutzes zu informieren und das Interesse an diesem Themenkreis zu fördern.

Als öffentliche Folgeveranstaltung des BUND Hessen gab es das Frühlingserwachen auf dem Wildkatzenpfad am Sonntag, 15. April 2018. Noch in der Dunkelheit um 5:30 Uhr starteten über 20 Teilnehmer bei leichtem Nieseln  eine Sonnenaufgangstour mit einem kleinen Aufstieg zum Wintersteinturm. Früh an diesem Morgen erwachten die ersten Vögel und stimmen mit ihrem Gesang auf den anbrechenden Frühlingstag ein - das Nieseln hielt inne. Oben auf dem Turm erlebten die Teilnehmer wie bestellt einen herrlichen Sonnenaufgang. Man hatte vom Wintersteinturm auch einen herrlichen Blick gen Osten, in die Wetterau und die Skyline von Frankfurt. Es wurde Zeit, mehr über das Leben und die Erforschung der Wildkatze zu erfahren und wer könnte dies besser nahe bringen als die Expertin Susanne Schneider vom BUND Hessen. Ihren Ausführungen gespannt lauschend ging es entlang des Wildkatzen-Walderlebnispfads zurück zum Parkplatz Winterstein, wo die Tour nach insgesamt 7 Kilometern endete.


Amphibienwanderung ist abgeschlossen

Nachdem es milder und nass geworden war, wandern Amphibien wieder bundesweit zu ihren Laichplätzen. Seit dem 09.03.2018 wollten auch wieder Amphibien die Landesstraße L3352 zwischen Rodheim und Rosbach überqueren. Allabendlich waren Amphibienschützer der beiden Umweltverbände BUND und NABU aus Rosbach und Bürger der Stadt Rosbach ehrenamtlich unterwegs. Sie sammelten die wartenden Amphibien am Zaun ein und brachten sie sicher auf die andere Straßenseite.

Was aktiver Artenschutz bedeutet, wie die Amphibienschützer arbeiten, wie die unterschiedlichen Amphibienarten, die gefunden werden, bestimmt werden und vieles, vieles mehr konnten Interessierte am Amphibienschutzzaun am 16.03.2018 und am 29.03.2018 zur Abenddämmerung selbst erleben. (US)


Natur-Scout-Event "Rund um die Kuh" am 28.10.2017

Am 28.10.2017 waren 14 Natur-Scouts des BUND Rosbach – Kinder zwischen 6-13 Jahren – zum Thema „ Rund um die Kuh“ unterwegs. Zuerst führte sie Christina Schön, Landwirtin in Niederrosbach an den Weiden der noch draußen stehen Kühen und Ochsen vorbei, um mit Gerd Joachim, Umweltpädagoge, einen Eindruck über die artgerechteste Art der Kuhhaltung zu vermitteln. Beim Füttern wurde die Rangfolge innerhalb der kleinen Herde deutlich: Der Stärkste zuerst. Trotz allem sind Kühe soziale Tiere und leben in Herden, wie ursprünglich auch das Wildrind.
Auf dem Simon'schen Hof, auf dem auch andere Tiere, wie neugierige Hühner, Kaninchen usw. ihr Zuhause haben, traf die Gruppe zusammen mit ihren Betreuern Susanne Schneider und Uwe Steib auf einen liebevoll vorbereiteten Kuhstall mit Strohballen, auf denen alle Kinder bequem Platz fanden. C. Schön erzählte über die Geschichte ihrer Kühe, dass ihre Kühe einen Namen haben, wie u.a. Othello für den Leitochsen, Biene für die Leitkuh und Rosa für die „Oma“ im Stall und dass dadurch auch eine enge Beziehung zu den Tieren besteht. Die Haltung der immer selten werdenden Tiere in Rosbach ist nicht billig – Patenschaften wären toll. Dass diese Tiere, deren Produkte jeder von uns fast täglich auf dem Essenstisch vorfindet, auch für den Menschen für einen direkten Kontakt wichtig und ein Erlebnis sind, zeigten die Reaktionen der Kinder, die noch nie eine Kuh berührt hatten und gar nicht wussten, was eine Milchkanne ist. G. Joachim lockte durch Fragen- und Antworten-Spielen das Wissen der Kinder heraus und ergänzte es. So erfuhren die Natur-Scouts, dass Kühe Wiederkäuer sind und verschiedene Mägen haben, um die Nährstoffe im Gras aufzuschließen. Alternativ gibt es zusammengestellte Nahrung aus Mineralien, Schrot und Heu. Die Kinder lernten auch den Unterschied zwischen Ochse und Bullen und dass die Schwangerschaft bei Kühen auch 9 Monate dauert. Über die Geburt eines Kälbchens gab es Bilder von C. Schön anzuschauen. Danach werden in der Regel Kälbchen von der Kuh getrennt, damit man die Milch gewinnen kann – das können ca. 30-40 Liter am Tag sein. C. Schön präsentierte noch ein Joch und zeigte damit, dass Rinder früher auch als Zugtiere verwendet wurden.
Weitere Highlights waren das Probieren von Milch aus Rosbacher Erzeugung und das Selbstherstellen von leckerer Butter und der dabei anfallenden Buttermilch durch minutenlanges Schütteln in mitgebrachten Gläsern in Konkurrenz zur "elektrischen Hilfe". Neben der selbstgemachten Butter haben die Kinder noch mit nach Hause bekommen: Man füttert nie fremde Tiere, ohne dass der Besitzer dabei ist und es erlaubt hat. (US)



Umweltlotterie von Lotto Hessen

Die Natur ist unser Lebensraum und unser Zuhause - so der Slogan der neuen Umweltlotterie GENAUGemeinsam für Natur und Umwelt. Bei ihr profitieren nicht nur einzelne Gewinner, sondern auch ganze Landkreise und viele kleine und große Umweltprojekte. Denn GENAU unterstützt mit den Erlösen Naturschutz- und Umweltprojekte bei uns in Hessen. Auch von uns sind Projekte aufgeführt. Einen Link dazu gibt es unter Termine & Links


Mitgliedschaft & Spenden

Die Arbeit der Mitglieder im BUND ist ehrenamtlich, d.h. kein Mitglied bekommt für seine Arbeit zu Gunsten der Allgemeinheit einen finanziellen Ausgleich - im Gegenteil. Er/Sie bezahlen wie jedes andere Mitglied noch zudem ihren Mitgliedsbeitrag.

Die Geldmittel, die der BUND durch die Mitgliedsbeiträge oder durch Spenden einnimmt, werden für satzungsgemäße Aufgaben - wie u. a. Pflegemaßnahmen - ausgegeben. Dafür sorgen die Mitgliederversammlungen, der Vorstandsrat und der Kassenwart.

Wenn Sie Mitglied werden möchten - ob aktiv oder passiv, dann finden Sie ein Anmeldeformular unter: Mitglied werden

Sie können uns auch Spenden zukommen lassen, die natürlich quittiert werden. Schreiben Sie uns eine Mail und wir setzten uns mit Ihnen in Verbindung.

Ob Mitgliedsbeitrag oder Spende - beides können Sie steuerlich in Ihre Steuererklärung einbringen.

Zur Zeit haben wir über 40 Mitglieder im Ortsverband. Sind Sie dabei? (US)


Suchen Sie Spiele, ökolog. Pflanzenschutz oder vielleicht ein vegetarisches Kochbuch?

Schauen Sie doch mal unter www.bundladen.de online in den neuen BUND-Laden. Auf diesen Seiten finden Sie viel Neues und eine Bestellung wird leicht gemacht. (US)


Newsletter

Bei aktuellen Anlässen informieren wir unsere Mitglieder und Umweltfreunde durch eine Newsletter-E-Mail darüber. Diese relativ schnelle Informationsweitergabe hat sich in den letzten Jahren bewährt und wird 2008 auch fortgeführt. Natürlich gibt es diese regionalen und überregionalen Informationen, wie u. a. ganz wichtige Termine, Einladungen, usw auch auf unserer neuen Homepage zum Nachlesen. Doch per Newsletter ist man noch schneller informiert - und das bequem und automatisch.  

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Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Ortsverband Rosbach  |  info@bund-rosbach.de