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Nachhaltig Handeln, aber wie?                          04-14

Ökotipp des Monats

Frühlingszeit ist Pflanzzeit. Wer bei der Neugestaltung von Balkonen, Gärten oder Parkanlagen auf die richtige Auswahl der Pflanzen achtet, kann Schmetterlinge und Bienen schützen helfen. Der BUND empfiehlt dafür Pflanzen aus ökologischem Anbau. Eine Mischung aus Wildkräutern und Blütenpflanzen bietet optimalen Lebensraum für viele bedrohte Schmetterlings- und Bienenarten. Mehr unter Ökotipp des Monats


Nachhaltig Handeln, aber wie?                          02-14

Korkensammlung

Der BUND OV Rosbach hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Rosbach v. d. H. folgende Sammelstellen eingerichtet:

Ober Rosbach: Bauhof der Stadt Rosbach v. d. H., Dieselstraße 11
Rodheim: Verwaltungsaußenstelle Rodheim, Hauptstraße


Nachhaltig Handeln, aber wie?                          11-12

Die steigenden Strompreise

Strom wird 2013 richtig teuer. Eine Familie mit einem Jahresstromverbrauch von 4000 Kilowattstunden muss dann durchschnittlich 128 Euro im Jahr mehr bezahlen, schreibt Finanztest in seiner aktuellen Ausgabe!

 Gründe für die Preiserhöhung sind erst einmal zwei Bestandteile des Strompreises, die teurer werden:

a) die EEG-Umlage für Ökostrom und

b) die steigenden Kosten für die Nutzung der Stromnetze.

Doch das Schlimmste kommt zum Schluss: Ein immer größerer Teil der Umlage hat nichts mit der Ökostrom-Förderung zu tun. Es ist die Ausnahmen für die Industrie. Sie muss die Netzentgeldumlage/ EEG-Umlage nicht bezahlen, ein honoriges Geschenk der Politiker. Hierdurch werden die Kosten für Bürger und Mittelstand heftig nach oben getrieben!!!

Wir meinen, da kann jeder klare Zeichen setzen.

Wechseln Sie den Stromanbieter.

Das geht recht einfach und ist 100% sicher. Der BUND empfiehlt NATURSTROM. Naturstrom mit Sitz in Düsseldorf ist einer der größten unabhängigen Anbieter von umweltfreundlichem Strom. Der preisgünstige Strom wird bundesweit angeboten und stammt zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen (Wasser- und Windkraft). Momentan hat das Unternehmen bereits über 200.000 Kunden, wobei sich das Angebot sowohl an Privat- als auch an Gewerbekunden richtet. Irgendwelche Eigentumsverflechtungen mit der Atomindustrie gibt es nicht. Die Naturstrom AG wurde bereits im April 1998 durch Mitglieder verschiedener Umweltverbände gegründet, z.B. BUND, NABU, BWE und Eurosolar. Als erster unabhängiger Ökostromanbieter bezieht Naturstrom seinen Strom zum größten Teil aus Wind- und Wasserkraftanlagen in Deutschland. So stärkt Naturstrom die regionale Wirtschaft vor Ort. Dass Ökostrom nicht teuer sein muss, beweist der günstige Strompreis: 25,75 Cent/kWh + 7,95 Euro monatlicher Grundpreis (Endpreis (brutto), keine weiteren Kosten. Gültig für bis zu 9.999kWh Jahresverbrauch).

Und das obwohl Naturstrom mit 1 Cent (netto) pro Kilowattstunde den Ausbau regenerativer Energien fördert - so viel wie kein anderer unabhängiger Stromanbieter. (GJ)

Informieren Sie sich bei:

http://www.test.de/Oekostromtarife-Guten-Oekostrom-waehlen-4324812-0/;  www.verivox.de und  http://www.naturstrom.de/.

 

Nachhaltig Handeln, aber wie?                          01-08

Direktvermarktung von konventionellen Produkten und aus dem Ökolandbau

„Bioprodukte“ auf dem Rosbacher Bauernmarkt

Jeden Freitagnachmittag können die Rosbacher Bürger auf Produkte aus dem Biolandbau zurückgreifen. Milchprodukte vom Dottenfelderhof, Obst und Gemüse vom Hofgut Löw sowie Bioweine stellen eine gute Basis für die Verbraucher dar, die großen Wert auf gesunde Lebensmittel legen. Die Nachfrage nach Bioprodukten, deren Qualität sich durch Naturbelassenheit, Nährstoffreichtum und Schadstoffarmut auszeichnet, ist in letzter Zeit so stark gestiegen, dass in

Was ist kurz gesagt „nachhaltiges Handeln“? Am Beispiel Holzverbrauch: Nachhaltig handelt derjenige, der aus seinem Wald nicht mehr Holz entnimmt als nachwachsen kann. Somit steht seinen Kindern und Enkeln dieser Rohstoff auch zur Verfügung.

größeren Märkten und Handelsketten sogar Engpässe eingetreten sind. Damit ist nach Aussage der Beschicker des Rosbacher Marktes nicht zu rechnen. Das Angebot reicht momentan aus, um die durchaus zufriedenstellende Nachfrage abzudecken. Bei den Supermärkten und Diskountern hingegen muss auf Grund der nicht ausreichenden Produktion in Deutschland auf das Angebot aus dem Ausland zurück-gegriffen werden. So kommt die „Bioware“ inzwischen immer häufiger u.a. aus Argentinien, Chile, Kanada und Südafrika. Dies weckt bei kritischen Kunden berechtigte Zweifel an einer nachhaltigen Produktion.

 

 

Einige Hintergründe zur Situation der Biolandwirtschaft in Deutschland: Fast 17.000 deutsche Betriebe wirtschafteten im Jahr 2006 ökologisch und bescherten der Branche bei einer Wachstumsrate von 15 Prozent einen Umsatz von rund 4,5 Milliarden Euro. Die Gründe für den Boom liegen auf der Hand: Gentechnologie und Lebensmittelskandale haben das Vertrauen der Verbraucher erschüttert.

 

Es bleibt zu hoffen, dass trotz der sich verschlechterten Förderpraxis durch die größere Nachfrage und somit guter Absatzmöglichkeiten, sich weiterhin Landwirtschaftsbetriebe, entscheiden, biologisch zu produzieren. Denn es besteht eine konkrete Chance sich neue Einkommensquellen zu erschließen und bei einer Direktvermarktung auf kurzem Wege ohne über tausende von Kilometern Kerosin in die Luft blasen zu müssen, einen aktiven Beitrag zum Schutz des Klimas zu leisten.

 

Neben ökologisch hergestellten Waren bietet der Rosbacher Bauernmarkt ein vielfältiges Angebot an konventionell hergestelltem Fleisch, Obst und Gemüse. Sie stammen, im Unterschied zu denen in den Läden der großen Handelsketten, von Direktvermarktern aus dem näheren Umkreis und kommen dem Bedürfnis von Bürgern, denen der Erhalt von Natur und Umwelt am Herzen liegt, entgegen. Methoden und Verfahren der Bewirtschaftung werden angewendet, die auf die jeweiligen örtlichen Verhältnisse abgestimmt und über viele Jahre gewachsen sind.

Ein Einkauf sichert weiterhin Arbeitsplätze und fördert den Erhalt gewachsener bäuerlicher Strukturen. Dies alles muss in den Zeiten der fortschreitenden Globalisierung besonders hoch geschätzt werden. Einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Vorteil bietet der Bauernmarkt allen Besuchern: Sollten Sie Fragen zur Qualität und Herkunft der Waren haben, hier geben Ihnen die Verkäufer die Informationen, mit denen Sie etwas anfangen können.

Abschließend erläutert Christina Schön, die sich mit ihrem Mann Norbert von Beginn an nicht nur für die Organisation des wöchentlich statt findenden Markts kümmert sondern auch selbst erzeugte Produkte anbietet, die Gründe für ihr großes Engagement sowie die nicht immer unkomplizierte Vermarktung vor Ort:

„Der Grundgedanke für den Bauernmarkt war und ist für mich: Landwirtschaftliche Produkte aus der Region für die Region; von der Erzeugung DIREKT zum Kunden. Dies versuchen meine Familie und ich umzusetzen, jeden Freitag oder auf unserem Hof. Es macht mir Freude zu säen und zu ernten, Tiere zu behüten und zu ernähren, um den Menschen gesunde Mittel zum Leben zur Verfügung zu stellen. Allein das ist für mich mein Motor und Kraftquelle.

Auf dem Markt knüpfe ich vielfältigen Kontakt mit Menschen, die sich um Umwelt, Ressourcen usw. sorgen und kümmern.

Im Alltag stelle ich leider jedoch fest, dass Absichtserklärungen, sich mit Lebensmitteln aus der Region zu versorgen, häufig nur leere Worthülsen sind. Da werden die Direktvermarkter, Bauernmarkt, Kauf direkt vom Hof noch hoch gelobt. Aber dann klappt es doch nicht mit dem Einkauf, was oft mit Zeitmangel oder mit überteuerten Produkten entschuldigt wird. Sicher sind die Erzeugnisse aus unserer Region aus verschiedenen sehr gut vertretbaren Gründen nicht billig... Punkt! Wie der Einzelne sein Geld ausgibt, muss letztlich er selbst entscheiden. Doch hier stellen sich mir folgende Fragen: Wie soll und kann ein Bauer oder Gärtner überhaupt bei einem solchen Käuferverhalten kalkulieren? Muss man denn zu jeder Jahreszeit alles kaufen können? Gedanken eben, die mich so umtreiben. Trotz allem, ich und meine Familie freuen uns über jeden, der bei uns oder den Direktvermarkterkollegen zum Einkaufen kommt.“

Sätze, für die es sich allein schon lohnt, sich Zeit zu nehmen, den Rosbacher Bauernmarkt einmal näher kennen zu lernen... (GJ)

 

 

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Ortsverband Rosbach  |  info@bund-rosbach.de